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Sechs Männer stehen in einer Bibliothek vor gefüllten Bücherregalen und posieren gemeinsam für ein Gruppenfoto.

Volksbank Dünnwald-Holweide und Brühler Bank nehmen Fusionsgespräche auf

Zwei starke Partner. Ein gemeinsamer Weg.

Die Volksbank Dünnwald-Holweide und die Brühler Bank möchten zusammen mehr bewegen. Ziel ist es, durch eine Fusion eine langfristig stabile, leistungsfähige und zukunftssichere Bank zu schaffen. Gemeinsam schaffen wir Mehrwerte für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Heimatregion.

Wege entstehen dadurch, dass man sie gemeinsam geht. Deshalb informieren wie Sie auf dieser Seite transparent über die wesentlichen Schritte unseres zukunftsweisenden Vorhabens.

FaktenVolksbank Dünnwald-HolweideBrühler Bank
Kundinnen und Kunden9.2593.700
Mitglieder3.9491.521
Mitarbeitende3634
Geschäftsstellen4 (davon 2 personenbesetzt)1
Bilanzsumme219 Millionen Euro269 Millionen Euro

Meilensteine

  • 13. Januar 2026: Beschluss der Aufsichtsräte der Volksbank Dünnwald-Holweide und der Brühler Bank zur Aufnahme von Fusionsgesprächen
  • April / Mai 2026: Informationsformate für die Vertreterinnen und Vertreter beider Banken sowie Vorstellung und Diskussion des Verschmelzungsvertrags
  • 7. Juli 2026: Vertreterversammlung der Brühler Bank mit Beschlussfassung zur Fusion
  • 8. Juli 2026: Vertreterversammlung der Volksbank Dünnwald-Holweide mit Beschlussfassung zur Fusion
  • Herbst 2026: Juristische und technische Fusion (IT-Zusammenführung). Aus bilanztechnischen und organisatorischen Gründen gilt die Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2026.

Fragen und Antworten

Warum wollen die Volksbank Dünnwald-Holweide und die Brühler Bank und fusionieren?

Die Volksbank Dünnwald-Holweide und die Brühler Bank sind seit Jahrzehnten fest in ihrer Region verankert. Beide Häuser sind wirtschaftlich solide und erfolgreich am Markt unterwegs – aber die Rahmenbedingungen für Banken verändern sich spürbar: steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Bürokratie, Digitalisierung und Fachkräftemangel.

Insbesondere für kleinere Volksbanken wie unsere kommt hinzu, dass wir einerseits auf neue Anbieter wie Neobanken reagieren müssen. Andererseits stehen wir aufgrund der Fusionen in der Nachbarschaft zunehmend im Wettbewerb mit großen, überregional tätigen Regionalbanken. Langfristig verfügen wir nicht über dieselben Ressourcen. Unseren Anspruch umzusetzen – den Menschen in unserer Heimatregion ein genossenschaftliches Bankgeschäft vor Ort mit persönlicher Nähe und vertrauten Ansprechpartnern zu bieten – ist schwieriger geworden. Die skizzierten Trends erfordern Investitionen und neue Stärke. Allein können wir diese Aufgabe nur begrenzt bewältigen. Aber gemeinsam mit einem Partner können wir deutlich erfolgreicher handeln.

Dazu kommen Skaleneffekte: Nach einer Fusion können wir Kosten besser auf unser Haus aufteilen, weil wir beispielsweise Prüfungskosten nur einmal haben.

Müssen die Banken aus wirtschaftlichen Gründen fusionieren?

Nein. Einen Druck zur Fusion haben wir dank unserer wirtschaftlichen Stabilität nie verspürt. Gleichzeitig merken wir, dass sich das Umfeld für Regionalbanken spürbar verändert hat und weiter verändert. Aufgrund der skizzierten Herausforderungen wie beispielsweise der steigenden Regulatorik oder des Investitionsbedarfs in Digitalisierung und Arbeitgeberattraktivität müssen wir neue Wege prüfen. Als verantwortungsbewusste Entscheidungsträger einer Genossenschaftsbank ist es unsere Pflicht, stets zu prüfen, wie wir uns langfristig stabil, leistungsfähig und zukunftssicher aufstellen – ohne das aufzugeben, was uns stark macht.

Warum passen die Brühler Bank und die Volksbank Dünnwald-Holweide zusammen?

Eine wichtige Voraussetzung sind die passenden Strukturen. Die Volksbank Dünnwald-Holweide (Bilanzsumme: 219 Millionen Euro) und die Brühler Bank (Bilanzsumme: 269 Millionen Euro) weisen eine ähnliche Größe auf. Das ermöglicht eine gleichberechtigte Partnerschaft, bei der beide Seiten ihr bewährtes Geschäftsmodell fortführen und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen können – ohne das Risiko, in einer größeren Organisation an Profil zu verlieren.

Der zentrale Pluspunkt ist, dass sich beide Banken fachlich und strukturell hervorragend ergänzen: Die Volksbank Dünnwald-Holweide bringt ihre bewährten Strukturen und Prozesse im Privatkundengeschäft ein, die Brühler Bank ihre Kompetenz in der Projektimmobilien- und Mobilienfinanzierung ein. Dazu kommen sich optimal ergänzende Bilanzstrukturen mit Einlagen- und Eigenkapitalstärke bei uns sowie Kreditnachfrage und Ertragskraft bei der Brühler Bank. Mit neuer Stärke können wir unsere Kundinnen und Kunden noch umfassender betreuen. Beide Banken sind wie zwei Puzzle-Stücke, die perfekt ineinanderpassen.

Wie würde die neue Bank heißen?

Wir würden nach der Fusion als „Köln-Brühler Bank eG“ auftreten. Der neue Name passt ideal, da wir selbstbewusst zeigen, dass wir Teil der Stadt Köln sind. Bereits heute bieten wir Menschen aus vielen Veedeln Kölns eine finanzielle Heimat. Der Name ist daher ein klares Signal, dass wir regional verwurzelt bleiben, uns aber gleichzeitig für neue Chancen öffnen. Der Zusatz Brühler Bank ist wichtig, da er als Marke bei den Kollegen etabliert ist. Es wäre falsch, diesen aufzugeben.

Was haben die Mitglieder von einer Fusion?

Grundlegendes Ziel der Fusion ist es, unsere Bank langfristig wirtschaftlich stabil und erfolgreich aufzustellen. So können wir unsere Präsenz nicht nur sichern, sondern ausbauen und um zusätzliche Themen (Beratungsleistungen, digitale Mehrwerte) ergänzen. Außerdem lassen sich Investitionen in Zukunftsthemen wie Digitalisierung oder Arbeitgeberattraktivität besser stemmen. Die Mitglieder profitieren zudem konkret davon, dass wir weiterhin eine attraktive Dividende zahlen.

Werden im Zuge der Fusion Filialen der beiden Banken geschlossen?

Nein, das ist kein Thema der Fusionsgespräche. Ganz im Gegenteil: Durch die Fusion können die Strukturen vor Ort langfristig erhalten und sogar ausbauen.

Wird es Kündigungen geben?

Nein. Es werden keine Arbeitskräfte eingespart, wir brauchen nach wie vor jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin. Das ist insbesondere in den Betriebsbereichen der Fall, wo es zunehmend schwierig ist, geeignete Mitarbeitende zu gewinnen. Dort können wir künftig auch besser Spitzenzeiten abfedern. Ergo: Wir haben mehr Zeit für Kunden. Die modernen Formen der digitalen Zusammenarbeit ermöglichen es uns zudem, die persönlichen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf den Arbeitsort, so gering wie möglich zu halten.
Aber auch die weiteren Vorteile einer Fusion für Mitarbeitenden über die Sicherung der Arbeitsplätze hinaus sollten gesehen werden. Zu nennen sind beispielsweise:

  • Attraktive Arbeitsbedingungen: Leistungen wie das mobile Arbeiten, die flexiblen Arbeitszeiten oder die 4-Tage-Woche werden beibehalten. Generell können wir Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität leichter stemmen.
  • Verbesserte Entwicklungschancen: Wir schaffen neue Karrierepfade und ermöglichen Spezialisierungen.
  • Hohe Kontinuität: Wir bieten langfristig sichere Arbeitsplätze in einem attraktiven Wirtschaftsraum.
  • Wertschätzende Unternehmenskultur: Wir fördern von Anfang an ein gemeinsam Miteinander, unter anderem durch Team-Events an beiden Standorten.
Was ändert sich für Kunden im Tagesgeschäft? Müssen Kundinnen und Kunden jetzt schon etwas tun?

Wir stehen am Anfang eines langen Prozesses. Aktuell bleibt im Tagesgeschäft alles so wie es ist. Auch müssen Kundinnen und Kunden nichts unternehmen. Über alles Erforderlichen werden wir rechtzeitig und umfassend informieren und Hilfestellung geben.

Eines aber ist ganz wichtig: Regelmäßig nehmen Betrüger Bankfusionen zum Anlass, um an persönliche Daten der Bankkunden zu gelangen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen Sie niemals an und fordern Sie niemals auf, persönliche Daten, PIN oder TAN am Telefon preiszugeben. Beachten Sie dazu auch die allgemeinen Sicherheitshinweise zum Schutz vor Phishing und Trojanern. Sollten Sie sich unsicher sein, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Bleiben die bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner erhalten?

Ja. Unser Ziel ist es, bestehende und bewährte Beziehungen von Kundinnen und Kunden zu Beraterinnen und Beratern zu erhalten.

Gibt es schon weitere Regelungen?

Nein, alles weitere wird sich in den Fusionsgesprächen ergeben.

Wie geht es weiter?

In den Fusionsgesprächen werden alle relevanten Fragen verhandelt. Die Ergebnisse der Gespräche münden in einem Verschmelzungsvertrag. Ziel ist es, auf den diesjährigen Vertreterversammlungen beider Banken die erforderlichen Beschlüsse zu treffen, so dass eine Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2026 möglich wird. Zuvor werden in Informationsveranstaltungen die Regelungen des Verschmelzungsvertrages ausführlich vorgestellt und mit den Vertretern erörtert, so dass sie sich vor der Abstimmung eine Meinung auf Basis umfassender Information bilden können. Selbstverständlich werden auch die Mitarbeitenden umfassend, transparent und zeitlich parallel auf dem Laufenden gehalten.